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3. Treffpunkt GWA: Konflikte im Gemeinwesen

2014/07/15 in Allgemein

Gemeinwesenmediation ist bekannter als man glauben möchte – vor allem als präventive Methode. Es verbirgt sich hinter verschiedenen Ansätzen, wie zum Beispiel unter „Lokaler Agenda 21“, „Stadtteilarbeit“ und auch „Dorferneuerung“. Sie bildet ein immer wichtigeres Arbeitsfeld zwischen Gemeinde, Politik, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft. Bearbeitet werden vielfältige Konflikte im nachbarschaftlichen, interkulturellen und sozialen Kontext. Grundlage von Gemeinwesenmediation ist es, die BürgerInnen an Entscheidungsprozessen zu beteiligen.

Beim 3. Online-Treffpunkt GWA gibt Kilian Franer eine Einführung in die Gemeinwesenmediation und spricht über ihre Möglichkeiten und Grenzen. Das Webinar bietet gleichzeitig einen Vorgeschmack auf den Diplomlehrgang Gemeinwesenmediation, der im Herbst am bifeb startet. Um per Chat oder Audio am einstündigen Webinar dabei zu sein, kommen Sie am 23. Juli 2014 um 18:30 zum virtuellen Treffpunkt.

http://proj.adobeconnect.com/gwa/

2. Treffpunkt Gemeinwesenarbeit mit Alison Gilchrist

2014/06/13 in Allgemein

Gestern fand der 2. Treffpunkt Gemeinwesenarbeit mit Alison Gilchrist zum Thema Aktionsforschung statt.

Alison berichtete, wie Communities in der Aktionsforschung eingebunden werden, das Thema gemeinsam definiert wird und ein gemeinsamer Lernprozess von Betroffenen stattfinden kann. Es kamen auch Aspekte wie Sozialraumanalyse, Inklusion und das Zusammenspiel von Zivilgesellschaft, Behörden und lokaler Wirtschaft zur Sprache. In der Diskussion wurden beispielsweise Fragen nach der Initiierung von Aktionsforschungsprojekten (Bottom-up versus Top-down) sowie nach dem Einsatz von Online-Tools gestellt.

Die Diskussion kann im September am bifeb) fortgesetzt werden.

15. September 2014, 9:00 Uhr – 16. September 2014, 17:00 Uhr
Lebensräume verbessern und sozialen Wandel gestalten durch selbstbestimmte Forschung

Kurs zu innovativen Konzepten im Zusammenhang mit Social Media im Herbst 2014 am BIFEB

2014/06/04 in Allgemein

Im Herbst 2014 startet wieder ein Kurs, den Karl Staudinger und David Röthler gemeinsam gestalten. In diesem wird auf Themen eingegangen, die zwar mit Social Media zu tun haben, aber eher auf den zugrundeliegenden Konzepten aufbauen. So werden Crowdfunding, Crowdsourcing und die Share Economy betrachtet. Aber auch neue Online-Bildungsformate wie MOOCs werden zur Sprache kommen.

Der Kurs gliedert sich in zwei Präsenzphasen am BIFEB in Strobl am Wolfgangsee sowie wöchentliche Onlinezusammenarbeit.

Programm Engagement 2.0.pdf by David Röthler

Weitere Information.

2. Treffpunkt Gemeinwesenarbeit – Finding Solutions, Finding Evidence: Action Research with Communities

2014/05/14 in Allgemein

The second online meeting will discuss action research.
Thursday, June 12, 14.00 – 15.00 CET

Alison Gilchrist will present some introductory ideas about community-led action research and examine how these methods can be used to achieve community goals and develop the skills, confidence and capacity of volunteers and residents to carry out their own research and campaigns. A short input from Alison Gilchrist will be followed by time for questions and discussion about how you could use this approach in your work with diverse communities and will be an opportunity to explore practical applications and issues. This will be a ‘taster’ for a two day residential course to run at bifeb, Strobl, Austria in September later this year.

Presenter:
Alison Gilchrist has many years experience in community development in the UK: as a practitioner, a trainer, researcher and project manager. See www.alisongilchrist.co.uk for further details.

Moderation:
David Röthler

You are invited to join our Facebook page and event.

Link for participation via audio, video & chat: http://proj.adobeconnect.com/gwa/
(enter as „guest“)

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Screenshot from first meeting.

Kurzbericht 1. Treffpunkt Gemeinwesenarbeit

2014/03/19 in Allgemein

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An ihre Präsentation „Aktivierung in der Gemeinwesenarbeit. Eine kritische Perspektive“ im Rahmen der Tagung Gemeinwesenarbeit 2013 in Strobl anknüpfend, präsentierte Frau Dr. Sandra Landhäußer ihre Forschungserkenntnisse zum Thema „Solidarität im Gemeinwesen als individuelle Ressource?“.
Aufgrund ihrer Studie, in der kaum ein Zusammenhang zwischen kollektivem und individuellem Sozialkapital nachgewiesen werden konnte, plädierte sie für eine stärkere Differenzierung in der Gemeinwesenarbeit. Konkret benannte sie fünf Gruppen, deren Zugang zu lokalem und/oder individuellem Sozialkapital sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Für die praktische Arbeit empfiehlt sie daher unterschiedliche Zugänge zu den einzelnen Gruppen zu suchen und sich die differenzierte Zielgruppe bewusst zu machen.
Weiterführende Literatur:

Kollektives Sozialkapital als individuelle Ressource?
Landhäußer Sandra/Micheel Heinz-Günter

Zur Empirie sozialräumlich orientierter Sozialer Arbeit – Soziales Kapital messen.
Sandra Landhäußer/Holger Ziegler
chp_10.1007_978-3-531-92708-4_4

Online-Treffpunkt GWA am 18.03.2014, 10:00 Uhr

2014/03/09 in Allgemein

„Solidarität im Gemeinwesen als Ressource?“

Unter diesem Titel wird Dr.in Sandra Landhäußer am 18.03.2014 um 10:00 einen Online-Impulsvortrag halten und im Anschluss daran mit den TeilnehmerInnen darüber diskutieren.

Dr.in Sandra Landhäußer beschäftigt sich in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit mit dem Thema der Gemeinwesenarbeit und war im November 2013 Referentin bei der GWA-Tagung „Aktivierung im Gemeinwesen – ein kritischer Blick“.

Dies stellt den Auftakt einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Online-Treffpunkt GWA“ dar.

Sie sind herzlich eingeladen, per Chat oder Audio mitzudiskutieren (Anmeldung unter: http://proj.adobeconnect.com/gwa/).

Die Einladung dazu können Sie hier downloaden.

Tagung 2013

2013/10/02 in Allgemein

)) Aktivierung im Gemeinwesen: Ein kritischer Blick.

Tagung Gemeinwesen – community development

Es ist kennzeichnend für soziale Systeme, dass sie unterschiedlichen Entscheidungsprozessen und Gestaltungskräften unterliegen. Unterschiedliche Interessen, getragen von unterschiedlichen Weltbildern und Haltungen werden wirksam. Aktivitäten verschiedener Beteiligter setzen Impulse – in verschiedene Richtungen. Die Bewertung der Aktivitäten erfordert eine Relativierung. Oft sind es die etablierte Kräfte, die ihre Absichten umsetzen. Oft sind es Betroffene, die sich einmischen und auf die Suche nach Lösungen für sich und das Gemeinwesen gehen. Einmal zu Beteiligten in der Gestaltung der Communities geworden, entdecken sie ihre Macht oder Ohnmacht, engagieren sich noch mehr oder steigen aus. Die Beschäftigung mit dem Thema, das den Anstoß gibt, verändert Blickwinkel. Im Tun und Unterlassen werden die Karten oft neu gemischt und die Landkarten neu gezeichnet. Vorgeschobene oder tatsächliche Aktivität oder auch absichtsvolle oder unabsichtliche Unterlassungen setzen sich durch.

Ziele:

  • Wir wollen uns bei der diesjährigen Tagung dem Thema „Aktivierung“ widmen.
  • Was gibt den Anstoß für Aktivitäten im Gemeinwesen?
  • Von welcher Energie werden diese getragen?
  • Welche unterschiedliche Formen der Aktivierung bestehen in der Gemeinwesenarbeit?

Neue Ausgabe des Magazin erwachsenenbildung.at online:

2013/07/02 in Allgemein

Community Education –
Konzepte und Beispiele der Gemeinwesenarbeit

Ausgabe 19, 2013 | Hrsg.: Ingolf Erler, Christian Kloyber

Magazin-CoverEine wesentliche Dimension der Erwachsenenbildung ist ihr gesellschaftlicher Beitrag. Hier setzt Gemeinwesenarbeit an: Sie greift die Anliegen der Betroffenen auf, die ihre Lebensumstände aktiv zum Besseren verändern wollen. In Verbindung mit Bildungsaktivitäten wird daraus ein demokratischer Prozess der Selbstermächtigung, der im Fachjargon Community Education genannt wird. Auch die Bundespolitik hat deren Bedeutung längst erkannt und auf die Agenda gesetzt. In diesem Zusammenhang stellt die Online-Zeitschrift „Magazin erwachsenenbildung.at“ (Meb) in ihrer neuen Ausgabe vielfältige Konzepte und Beispiele aus der langjährigen Praxis von Community Education vor. Das neue Meb steht ab sofort kostenlos unter www.erwachsenenbildung.at/magazin zum Download bereit und ist auch als Druckversion zum Selbstkostenpreis von EUR 14,90 erhältlich.

>> Lesen/Download

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Tagung Community Education in Österreich

2013/03/14 in Allgemein

Aktuelle Information: Einladung zur Tagung Community Education in Österreich
Veranstaltung des Österreichischen Instituts für Erwachsenenbildung
am: 16. April 2013, 10 bis 16 Uhr
Ort: Kardinal-König-Haus Wien

Community Education unterstützt Gemeinden bzw. Communities, ihre konkreten Problemlagen durch gemeinsames Handeln und gemeinwesenorientiertes Lernen zu bewältigen. Dabei werden Prinzipien wie Empowerment, Partizipation, Inklusion, Selbstbestimmung und Kooperation verknüpft. In Österreich erfährt der Ansatz der Community Education aktuell eine Bestärkung durch seine Verankerung in der Strategie zum lebensbegleitenden Lernen in Österreich (LLL:2020, Aktionslinie 6). Neben inhaltlichen Inputs und einer Podiumsdiskussion stehen bei der Tagung auch Good-Practice-Beispiele aus ganz Österreich im Fokus. Die Tagung wird vom Österreichischen Institut für Erwachsenenbildung (oieb) in Kooperation mit Verbänden und Einrichtungen der Erwachsenbildung, der Regional- und Kommunalentwicklung umgesetzt. Nähere Informationen zum Programmablauf finden Sie im angehängten Folder und auf der Tagungswebsite: http://www.oieb.at/oieb/page.asp?id=2012.

Mit freundlichen Grüßen,
Carina Diesenreiter
Österreichisches Institut für Erwachsenenbildung

 

Call for Papers: Magazin erwachsenenbildung.at

2012/11/21 in Allgemein

Call for Papers Nr. 19:

Community Development & Community Education.

Neue Konzepte der Gemeinwesenarbeit in der Community Development & Community Education. Neue Konzepte der Gemeinwesenarbeit in der ErwachsenenbildungErwachsenenbildung

Die Arbeit am Gemeinwesen als demokratischer Prozess mit aktiver Beteiligung der Bevölkerung hat in der österreichischen Erwachsenenbildung eine lange Tradition. Seit kurzem gesellt sich dazu das Konzept der Community Education. Ausgabe 19 des Magazin erwachsenenbildung.at widmet sich der vielfältigen Praxis und fragt nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den beiden Konzepten. Sie wird von Christian Kloyber (bifeb) und Ingolf Erler (öieb) herausgegeben und erscheint im Juni 2013, Redaktionsschluss ist am 1. Februar 2013.

INFORMATIONEN FÜR AUTOR_INNEN:
http://erwachsenenbildung.at/magazin/hinweise_fuer_autorinnen/#cfp

Christian K.